Der RVD ist der mitgliederstärkste Reikiverband Deutschlands und daher einiges an Gewicht. Vereine und Verbände regulieren, beschneiden Wildwuchs, geben Sicherheit. Mittlerweile gibt es eine unüberschaubare Vielfalt an Reikiausbildungen. Der RVD hat von vornherein ein Mindestmaß an Seriosität vorausgesetzt, indem nur Mitglieder akzeptiert wurden, die eine Ausbildung nach Usui vorweisen können, unabhängig davon, ob sie darüber hinaus auch andere Reiki-Systeme anwenden. Außerdem hat sich der RVD im Wissen um die Bedeutung eines tatsächlich anwesenden Lehrers schon immer für Direktweihen eingesetzt.
Und nun stellt sich die Frage, ob wir einen Schritt weiter gehen wollen. Wohlgemerkt: die Frage. Ich lade hiermit – auch im Namen des Vorstands – zu einer Diskussion darüber ein, ob wir Empfehlungen aussprechen wollen, was in den Seminaren zu den einzelnen Graden Mindeststandard sein möge. Den derzeitigen Stand der Festlegung findest du im Ehrenkodex.
Ist es sinnvoll, das weiter zu strukturieren? Falls du der Meinung bist, dass die Hinweise im Ehrenkodex ausreichen: Bist du der Ansicht, dass sie klar genug formuliert sind? Falls du dir anderes wünscht: Was denn?
Auf dem Workshop in Allenbach möchte ich gern in unsere unterschiedlichen Vorstellungen Struktur bringen und mit den Anwesenden versuchen, eine Empfehlung zu formulieren und dann darüber zu diskutieren, ob wir diese Empfehlung wollen. Gern sammle ich schon im Vorfeld Anregungen, besonders auch von denen, die nicht nach Allenbach kommen werden. Ich würde mich also freuen, wenn du mir Unterthemen nennst, die deiner Ansicht nach in die Reikiausbildung unbedingt gehören, oder solche die nichts darin zu suchen hätten. Gern kannst du das schon mal vorab strukturieren: “1. Grad: … ; 2. Grad: …”
Natürlich ist das vorrangig ein Thema für Leute mit dem Lehrergrad. Aber auch andere haben sicher etwas beizutragen: “Ich fand toll / überflüssig, dass ich im 1. Grad dasunddas gelernt habe und wünsche mir für den 2. Grad, dass…”